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Tag 11: NYC – ohne Fahrrad…

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Nein, es ist mir nicht abhanden gekommen – nur wollte ich heute Teile der Stadt zu Fuß machen. Nach einem Frühstück in der Nachbarschaft habe ich die Hudson Yards besucht, ein “Neubaugebiet“ am Hudson River (34th St.), das -natürlich- nicht unumstritten ist. Einerseits sollte es in einem großen Vorhaben das Gelände aufwerten – inclusive Neuerschließung durch die Ubahn, Ausweisen von Wohn-, Geschäfts- und Büroflächen und Hotels, andererseits wurde günstiger Wohnraum für weniger Vermögende zerstört. Architektur wird hierbei sehr groß geschrieben. Hierbei ist der „Vessel“ zu betonen – ein besonderes Schmuckstück, bestehend aus 154 Kurztreppen, das besondere Einblicke in die, bzw. Ausblicke auf die Stadt ermöglichen soll. Leider ist das architektonische Juwel schon kurz nach Eröffnung wieder baufällig und kann daher nur im EG besucht werden. Cool ist es dennoch:

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Direkt an die Hudson Yards schließt eine ebenfalls neu entwickelte Wegstrecke an, der Highline-Park. Eine nicht mehr genutze Eisenbahnlinie wurde umgewidmet in einen ca 2,5 km langen Spazierweg, der im “1. Stock“ über die Straßen Manhattans führt.

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Ein kleiner Abzweiger vom Highline-Park brachte mich zum “little Island“, einem künstlich angelegten Park am Ufer, aber im Hudson River.

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Beim Besuch des Whitney-Museums of Art, das zeitgenössische Kunst ausstellt, fanden nur wenige Exponate mein Interesse, lediglich „Calders Zirkus“ von Alexander Calder entwickelt, sowie eine Videoaufzeichnung, wie er diesen Zirkus, bestehend aus selbstgebauten Figuren bespielt hat, fand ich ausserordentlich bemerkenswert – skurril aber bemerkenswert.

„New York City makes you walk“ sagte soeben Johnny, mein aktueller Vermieter. Und das stimmt. Nach den ersten 3 km bin ich weitere 7 km in Richtung Süden gegangen um die Stadt zu genießen. Es ist übrigens bemerkenswert, wie viel gebaut wird – allen Unkenrufen zum Trotz. Jetzt, in Richtung Süden gehend, war mein Plan, am “One WTC“ zu verweilen und danach mit der „Staten Island Ferry“ eine Tour zu machen: vorbei an der Freiheitsstatue und mit perfektem Blick auf die berühmte Skyline von Manhattan.

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Der Abschluß dieses tollen Touri-Tages fand mit Morgen Harting, einem Fondsmanager von Alliance Bernstein statt, den ich dieses Jahr in einer Veranstaltung in Berlin kennengelernt hatte. Es war ein sehr angenehmer und kurzweiliger Abend, auf dem Broadway sitzend, und gute italienische Pasta essend. Teile des Broadways wurden als “Fußgängerzonen“ deklariert und sofort von umliegenden Restaurants für sich entdeckt. Nun stehen Tische entweder am Straßenrand in “booths“ oder in der Mitte der Straße. Ersteres kennen wir ja auch in Deutschland unter dem österreichischem Begriff des “Schani-Gartens“.

Natürlich nutze ich den Heimweg, um noch schnell am Times Square vorbeizugehen, auch dieser ist sehenswert.

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