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Tag 2: Newark – Syracuse

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Ist das nicht großartig? :

Beim Frühstück im B&B Vintage Gardens, sprach mich die Chefin des Hauses auf mein T-Shirt an und ich stellte den selbstgewählten Fundsraisingaspekt dar, der das rotarische Projekt “Medizin für Ukraine“ unterstützt. Sie „bekannte“ sich als Rotarierin und war Feuer und Flamme. Spontan erließ mir Kimberlee die Rechnung für das B&B und bat mich in der gegenüberliegenden „Publik Library“ die aktuelle Präsidentin zu besuchen, um von meiner Aktion zu erzählen: sicherlich würde Melissa, die Präsidentin, im Rotary Club Newark im nächsten Clubmeeting zu Spenden aufrufen. Natürlich lasse ich mich bei so einer Steilvorlage nicht zweimal bitten und bin schnurstracks zu Melissa, die begeistert die Informationen aufgenommen hat. Ich bin gespannt, ob bzw. was über den Paypal-link eingehen wird, der auf der Rückseite meiner T-Shirts gedruckt ist („Danke“ meinem rotarischen Freund Fritz Ruf und seinem Team, als Sponsor bzw. Gestalter der T-Shirts!!)!

Allerdings irritiert mich, dass mehr und mehr Frauen meinen Rücken fotografieren als meine Vorderseite! 😜

Frohen Mutes und SEHR gut gelaunt habe ich mich auf den Weg gemacht, die „nur“ 80 km Tagesetappe zu bewältigen. Dabei habe ich folgende Idee umgesetzt, so wie ich sie auch schon für ein rotarisches Event praktiziert habe, denn der Papst versendt Videobotschaften, der Bundeskanzler, und als rotarischer Präsident des RC München – Land mit der größten Zahl an Online-Clubmeetings -ever- kann ich das natürlich auch. Seht mal:

https://myvirtualfamilyoffice-my.sharepoint.com/:v:/r/personal/th_myvirtualfamilyoffice_de/Documents/%C3%96ffentlich/Videobotschaft%20TJH.MOV?csf=1&web=1&e=qNWFPA

Kurz nach dem gutgelaunten Videodreh brach allerdings die Hölle über mich herein und meine heiße Liebesbeziehung zu meinem neuen Drahtesel bekam einen extremen Dämpfer: 

„Einfach so“ fiel ein Pedal (incl. Verbindungsstange zur Kurbel) ab. Unvorstellbar eigentlich – in the middle of nowhere – und keiner darf nachdenken, was alles hätte passieren können bei dieser Unwucht. Immerhin fuhr ich direkt neben dem Kanal…!
Aber da ich den „Dreh“ des Videos hinter mir hatte, konnte ich das Problem mühelos abfangen. Dennoch: ich war entsetzt über die Montagequalität eines frisch übernommenen Fahrrads. Unglücklicherweise fiel das Pedal mit der geölten Seite auch noch auf den Sandboden, so dass ich meine liebe Mühe hatte, die Montagestellen zu reinigen. Immerhin stellte sich heraus, dass das neue Rad ein ähnliches Werkzeug braucht, wie das alte Rad (was durchaus nicht selbstverständlich ist). Also säuberte und montierte ich mit ordentlichem Grimmen das Fahrradteil und montierte es. Ich konnte weiter fahren, musste aber nochmals nachmontieren. Mistding. Nix mehr „amore“.

Die Pechsträhne ging munter weiter als ich 10 Minuten später, beim Verlassen des gemütlichen Weges, auf den Seitenstreifen des Highway (=Landstraße) abgebogen bin. Denn quasi mit Beginn des Highways hat mein Hinterrad eine Glasscherbe entdeckt und sich mit ihr vereint – ich konnte gerade noch bremsen und schon war die ganze Luft raus. Bei der Montage auf der Wiese neben dem Seitenstreifen stellte ich fest wie gut die von mir üblicherweise verwendeten Schwalbe-Pneus sind („unplattbar“), mit denen übrigens mein altes Rad ausgestattet war/ist – ganz neu gewechselt. Schnüff. Und wie schwach das aktuelle Material auf meinem Fahrrad ist. 

Das drückt auf die Stimmung und in einem Stimmungs-Selbstrettungsversuch (wer würde mich retten? Meine sonst lebensrettende Frau ist > 6.000 km entfernt!) hielt ich bei einem Landstraßen-Ladenverkauf der Amish People an und zog mir ein Pfund leckere Erdbeeren sowie ein paar Peanut-Butter-Cookies rein. Das half! 😊 Kraft war da und Stimmung wurde besser.

Insgesamt war der Tag durchwachsen, allerdings richtet mich das feedback, das ich auf meine Fahrradtour bekomme (inclusive des Fundsraisings) immer wieder auf… insofern danke ich allen Bemerkungen, SMS‘s, Whatsapps und Insta-Kommentaren. Reponduliert weiter so!

Hier noch ein paar Fotos. Einspurige Pfade am Kanal, gut eingekieste Wege am Kanal, Bilder mit einem Ausblick auf mehrere 100m-gerade Strecken, gepflegte Seitenstreifen und ungepflegte, Pickups, Lkws, sehr große Lkws und Amish-people mit einer Pferdekutsche: heute war alles dabei. Immerhin hat es nicht geregnet und das Werkzeug schleppe ich nicht umsonst mit.

Herzlichen Dank für das Interesse – das fundsraising für „Medizin für Ukraine“ ist noch offen! Das Ziel, einen 7,5t-Lieferwagen zu füllen ist noch nicht erreicht, daher bitte ich immer noch um Spenden: 

Empfänger: Unterstützungsverein des RC Müchen Land: 
IBAN: DE13 7002 0270 0002 6831 21
Verwendungszweck „Medikamente für Ukraine – Tom Hock“ + Ihre persönliche Adresse falls Sie eine Spendenbescheinigung erhalten möchten

oder:

https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=RAEV24C63F8QA

mit einer Nachricht und Nennung der Adresse der spendenden Person an: Hock@Rotary-MuenchenLand.de, dann veranlasse ich die Erstellung der Spendenbescheinigung.

2 Responses
  1. Christine Scharl

    Hallo, du Lebenskünstler nur wer eine Reise tut, kann nachher was erzählen! Wir folgen gespannt Deinen Pannen – doch hoffentlich keinen Pleiten.
    Ich drück weiterhin die Daumen!!!

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